Schwung des Sieges in Wuppertal daheim gegen Aachen mitnehmen

Die Erleichterung bei allen Nullneunern nach dem Schlusspfiff in Wuppertal am letzten Spieltag war überall spürbar. Dank der späten Jokertore von Emre Yesilova und Günni Kaya entführte die SG 09 drei Zähler aus dem Stadion am Zoo und sorgte nach fünf Spielen ohne Sieg für ein wichtiges Erfolgserlebnis. Den Schwung des Sieges beim WSV möchte die Mannschaft von Farat Toku mit in das Heimspiel gegen Alemannia Aachen am Montagabend ab 20:15 Uhr nehmen, um endlich auch in der heimischen Lohrheide Punkte zu holen.

Alle drei bisherigen Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach U23 (1:2), Bergisch Gladbach (0:1) und Sportfreunde Lotte (1:2) endeten mit drei bitteren und vollkommen unnötigen Niederlagen. Das soll sich gegen die Truppe von Fuat Kilic ändern und die Vorzeichen stehen nicht schlecht. Die Gäste haben die letzten acht Duelle gegen die Sportgemeinschaft allesamt verloren und beide Gastspiele in dieser Spielzeit beim Wuppertaler SV (2:1) und beim 1. FC Köln U21 (4:2) endeten ebenfalls ohne Punktgewinn für die Alemannia.

Die Alemannen hatten in den vergangenen Wochen mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Stammkeeper Nikolai Rehnen zog sich ebenso eine Knieverletzung wie Mittelstürmer David Bors zu und beide fallen monatelang aus. Auf der Torhüterposition wurde reagiert und mit Andre Krul ein sehr erfahrener Schlussmann verpflichtet. In der Offensive ruhen die Hoffnungen nun auf Vincent Boesen, Stipe Batarilo-Cerdic und dem ehemaligen 09er Manuel Glowacz, der für seine Stärken bei Standardsituationen bekannt ist.

Farat Toku erwartet im Duell zwischen dem Tabellendreizehnten und dem Tabellenzwölften ein 50/50-Spiel, wenngleich die Ambitionen beider Vereine „meilenweit auseinanderliegen“, denn „die Aachener wollten um den Aufstieg mitspielen“. Personell kann der 09-Coach aus dem Vollen schöpfen. Inwieweit er der Siegerelf von Wuppertal das Vertrauen schenkt oder einzelne Wechsel vornehmen wird, bleibt abzuwarten.