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Die Erste
Sonntag, 18.10.2026 | Daniel

1:2-Heimniederlage gegen Gütersloh

Die SG 09 musste am Freitagabend eine 1:2-Heimniederlage gegen den FC Gütersloh hinnehmen. Vor 1260 Zuschauern entschieden zwei Treffer nach Eckbällen durch die beiden Innenverteidiger die Partie zugunsten der abgezockten Gütersloher. Für die 09er traf der eingewechselte Illia Poliakov in der 88. Spielminute und sorgte damit für eine spannende Schlussphase.

09-Cheftrainer veränderte seine Startelf aus dem Dortmund-Spiel auf drei Positionen. Der wiedergenesene Imran Ali ersetzte in der Dreierkette Medin Kojic, nach abgesessener Sperre kam Maximilian Adamski für Tom Sindermann zurück in die Startformation und Nicolas Hirschberger ersetzte Illia Poliakov.

Die 09er erwischten einen guten Start und Robert Nnaji prüfte mit einem Linksschuss direkt einmal Jarno Peters im Gütersloher Tor. (3.) Zwei Minuten später musste Joshua Mroß einen Schuss von Aleksandar Kandic zur Ecke abwehren. (5.) Kurz darauf entschärfte der 09-Schlussmann auch einen gute Gelegenheit von Phil Beckhoff. (7.) Den anschließenden Eckball nutzte der Gast zum Führungstor, wobei es sehr fraglich war, ob der Ball im vollen Umfang hinter der Torlinie war, ehe Joshua Mroß den Kopfball von Jannik Borgmann fing. (8.)

Die Schwarz-Weißen waren durch den Rückstand in einer ungewohnten Situation, denn zumeist erzielten sie selbst das 1:0. Sie benötigten einige Minuten, um sich vom 0:1 zu erholen. Der auffälligste Nullneuner, Nicolas Hirschberger, bediente perfekt Henri Bollmann, der gegen seinen Ex-Verein besonders motiviert war und mit einem satten Linksschuss an einem starken Reflex von Peters scheiterte. (26.) Die Gäste überließen den Lohrheide-Kickern bewusst den Ball, doch bis zum Halbzeitpfiff wurde es nicht mehr gefährlich vor dem FCG-Gehäuse und es ging mit dem 0:1 in die Kabinen.

Es war nicht unser bestes Spiel, doch wir hatten gerade in der 2. Halbzeit einige Momente und mit etwas mehr Spielglück nimmst Du am Ende fast noch einen Punkt mit.
Maximilian Adamski

Nach dem Seitenwechsel und der Hereinnahme von Illia Poliakov für Steve Tunga wurde die Sportgemeinschaft stärker. Robert Nnaji hatte direkt nach dem Wiederanpfiff eine gute Gelegenheit, doch sein Schuss wurde von Borgmann in höchster Not geblockt. (46.) Güterslohs Top-Torjäger Patrick Twardzik war kaum zu sehen, allerdings zeigte er in der 52. Minute seine Klasse, als er von der Strafraumgrenze, ohne lange zu Fackeln, aus der Drehung mit links die Querlatte traf. (52.)

Drei Minuten machte Jarno Peters das kurze Eck bei einem Abschluss von Finn Wortmann erfolgreich zu und verhinderte den Ausgleich. (55.) Dann schlugen die Gäste erneut nach einem Eckball eiskalt zu und erhöhten auf 2:0. Eine Ecke von Lanfer verlängerte Kaan Kurt unglücklich mit dem Scheitel und David Winke musste aus kurzer Entfernung nur noch den Ball mit der Brust über die Linie drücken. (62.) Fünf Minuten später hätte um ein Haar eine weitere Ecke für das nächste Gäste-Tor gesorgt. Joshua Mroß verhinderte mit einer glänzenden Parade ein Eigentor von Henri Bollmann, der die verlängerte Ecke unglücklich Richtung eigenes Tor bugsierte. (67.)

Przemek Czapp reagierte und brachte mit Isaak Nwachukwu und Thomas Gösweiner und später noch Kevin Schacht zahlreiche Angreifer auf das Feld. Und die Schwarz-Weißen wurden zwingender und damit gefährlicher. Nicolas Hirschberger schoss mit links von der Strafraumkante um Zentimeter am Pfosten vorbei und Thomas Gösweiner köpfte eine Flanke von Kaan Kurt am Tor vorbei. (70. + 71.)

Als sich alle schon mit der Heimniederlage abgefunden hatten, traf Illia Poliakov sehenswert aus spitzem Winkel zum 1:2. (88.) Plötzlich war der Glaube an ein sehr spätes Comeback da und in der 90. Minute bekam Kevin Schacht die XXL-Ausgleichschance. Nach einer Flanke vom mit aufgerückten Imran Ali drückte "Schachti" den Ball aus der Luft aus vier Metern ganz knapp am Tor vorbei. (90.)

Es blieb bei der knappen 1:2-Heimniederlage. Bereits am Dienstagabend gibt es das nächste Flutlichtheimspiel, wenn der Drittligist Preußen Münster zum Achtelfinale des Krombacher-Westfalenpokals in die Lohrheide kommt.