3:1 gegen Wiedenbrück - 09er unterstreichen Heimstärke
Die SG 09 konnte am Samstagnachmittag den SC Wiedenbrück mit 3:1 (2:1) bezwingen und unterstrich damit ihre Heimstärke. Ein Eigentor von Amedick und ein Doppelpack von Nicolas Hirschberger besorgten die Treffer für die Schwarz-Weißen, deren Sieg durchaus noch höher hätte ausfallen können. Einziger Wermutstropfen an diesem Nachmittag war die umstrittene Ampelkarte gegen Maximilian Adamski.
Vor 1553 Zuschauern im Lohrheidestadion - powered by ImmoTec - musste 09-Cheftrainer Przemek Czapp seine Startelf auf einer Position verändern, da Finn Wortmann gelbgesperrt nicht mitwirken durfte. Für ihn rückte Kapitän Steve Tunga in die Startformation, wobei Nicolas Hirschberger die Position von Finn Wortmann übernahm.
Wie zumeist in den vergangenen Spielen begannen die 09er forsch und setzten die abwartenden Gäste unter Druck. Es benötigte allerdings ein unglückliches Eigentor von Amedick, um die Führung zu erzielen. (14.) Der Wiedenbrücker Verteidiger spitzelte eine Hereingabe von Vincent Gembalies ins eigene Netz.
Die Lohrheide-Kicker bestimmten auch in der Folgezeit das Spielgeschehen, wobei offensiv etwas die Zielstrebigkeit fehlte. Defensiv standen sie souverän und ließen den SCW nicht ins Spiel kommen.
Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein Doppelpass auf der rechten Seite mit Kaan Kurt für sehr viel Platz für Nicolas Hirschberger und diesen wusste "Hirschi" zu nutzen. Er drang mit Tempo in den Strafraum ein, ließ zwei Wiedenbrücker alt aussehen und überwand Torwart-Dino Marcel Hölscher mit einem sehenswerten Linksschuss zum wichtigen 2:0. (41.)
Eine vermeintlich beruhigende Führung, doch Sekunden vor dem Halbzeitpfiff der Anschlusstreffer aus dem Nichts. Der 20-jährige Niklas Tuppeck konnte eine Ecke recht unbedrängt zum 2:1-Halbzeitstand einköpfen. (44.)
Die Gäste wechselten zur Pause gleich viermal, doch wieder kam 09 besser aus den Startlöchern. Nach einer wunderbaren Kombination über die rechte Seite bediente letztlich Kaan Kurt den besser postierten Robert Nnaji, doch ein Wiedenbrücker verhinderte mit einem starken Tackling das 3:1. (48.)
Die 09er spielten jetzt klar auf das dritte Tor. Abschlüsse von Robert Nnaji und Illia Poliakov landeten leider noch nicht im Gäste-Tor, doch in der 69. Minute war es dann soweit. Illia Poliakov spielte auf Henri Bollmann, der fand in der Mitte Nicolas Hirschberger, der zum vielumjubelten 3:1 traf. (69.)
Doch damit nicht genug. Die Nullneuner spielten weiter nach vorne und der eingewechselte Edi Renke scheiterte freistehend an Lukas Kasparek, der nach dem Seitenwechsel für den angeschlagenen Marcel Hölscher das Wiedenbrück-Gehäuse hütete. (72.). Ebenso blieb der Keeper wenige Minuten später Sieger im Eins-gegen-Eins gegen Robert Nnaji, der an diesem Nachmittag einfach kein Schussglück hatte. (76.)
Eine Minute später entschied der erst 21-jährige Schiedsrichter David Rus, nach einem minimalen Schieben gegen Davud Tuma, auf die Ampelkarte für Maximilian Adamski. (77.)
Naturgemäß zogen sich die Schwarz-Weißen nun etwas zurück, doch ernsthaft in Bedrängnis gerieten sich nicht mehr. Im Gegenteil: der eingewechselte Medin Kojic traf in der 84. Minute den Pfosten und in der 89. Minute schoss er knapp am Tor vorbei. Es blieb beim hochverdienten Heimsieg, der die SG 09 auf den 13. Tabellenplatz klettern ließ.
SG Wattenscheid 09
Die Erste
SC Wiedenbrück
1. Herren
