Das Lohrheidestadion wurde 1954 gebaut ist seit 1965/66 die Heimat der SG Wattenscheid 09. Anfang der 90er wurden die Wattenscheider Fans hier mit Bundesligafußball verwöhnt. Anlässlich der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2002 wurde das Stadion modernisiert und ist heute mit seinen angeschlossenen Einrichtungen (Olympiastützpunkt, Sportinternat,…) eine Stätte für vielfältige Veranstaltungen. Einige Beispiele sind die Regionalligaspiele, Trainingslager der Frauen-U20-WM 2010 und Frauen-WM 2012, DLV-Gala (2007, 2008, 2009 und zuletzt 2010), Konzerte (Rock-Classic-Allstars), u.v.a..

 

Die altehrwürdige Lohrheide

1954 gebaut, wechselte das Lohrheidestadion immer wieder sein Gesicht. Trotz zahlreicher Renovierungen, versprüht es immer noch den Retro-Charme vergangener Zeiten.  Vielfach wird es als ‚Wohnzimmer‘ oder ‚Schmuckkästchen‘ bezeichnet. In welchem Stadion kann man heute schon seine Bratwurst, vom Holzkohlegrill und unter Bäumen, genießen. All dies macht es zu etwas ganz Besonderem in einer Zeit, wo Beton-Arenen die Stadionwelt bestimmen…

Wie hätte es eigentlich ausgesehen, wenn...

…es Anfang der 90er-Jahre grundsätzlich überholt worden wäre? Das fragen sich viele, die dieses ungewöhnliche Stadion betreten.
1992 wurde die damals neue Osttribüne fertig.  Die SGW spielte zu dieser Zeit noch in der 1. Bundesliga. 1994 sollte jedoch der Abstieg folgen. Neben explodierter Kosten, wohl auch das Aus für den Weiterbau.

Die Osttribüne steht heute, umrahmt von der Nord- und Südkurve, gegenüber der ‚alten Tribüne‘ (Westtribüne), wie sie von den Wattenscheidern genannt wird. Es stehen sich zwei Epochen der Vereinsgeschichte gegenüber.   

Leider wurde das Stadion so nie fertiggestellt. Viele fragen sich, wie damals die Planungen aussahen. Das Bild zeigt ein Modell aus dieser Zeit.